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Brustkrebs

Krankenhausflur, Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de

Früherkennung ist möglich

Die frühe Erkennung von Brustkrebs erhöht die Heilungschancen. Dazu kann jede Frau selbst beitragen, indem sie regelmäßig ihr Brust untersucht und zu den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen geht. Brustkrebs fängt nicht erst mit der Feststellung einer manifesten Erkrankung an. Es gibt Vorstufen, die mittels Früherkennungsuntersuchungen und/oder Screeningmethoden erkannt und behandelt werden können. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten jeder Frau ab 30 Jahren eine kostenfreie Tastuntersuchung und Anleitung zur Selbstuntersuchung im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können zudem an dem kostenlosen Mammographiescreening teilnehmen, das in speziellen Zentren in Nordrhein-Westfalen angeboten wird.


Ursachen der Erkrankung

Eine Frau, die an Brustkrebs erkrankt, hat nichts falsch gemacht. Ursachen der Erkrankungen können an einer persönlichen Veranlagung, dem Stoffwechsel des Körpers oder anderen Umständen liegen, die sich nicht beeinflussen lassen. So steigt mit zunehmendem Alter das Brustkrebsrisiko. Auch eine familiäre Vorbelastung kann das Brustkrebsrisiko erhöhen. 


Leben mit der Krankheit

Die Krebserkrankung der Brust ist kein Problem, das allein in die Hände von Ärztinnen und Ärzten fällt. Ein ganzes Team verschiedenster Berufsgruppen steht der erkrankten Frau zur Seite und sie selbst wird Teil dieses Teams werden, um den optimalen Weg zu finden, den sie selbst in dieser speziellen Situation gerade gehen kann. Zu einem solchen Team gehören z.B. die Physiotherapie, die psychoonkologische Betreuung und die vielen Selbsthilfegruppen, die neben der medizinischen Betreuung einen hohen Stellenwert in der Behandlung haben.


Nachsorge

Nicht nur die aktive Behandlungsphase eines Brustkrebses ist wichtig, sondern auch die Nachsorge, wenn vermeintlich alles vorbei ist. Oft kommen erst dann viele Fragen und Ängste auf, die vorher keinen Raum fanden. Jetzt ist die Zeit, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu finden und sich mit der Krankheit und dem eigenen Leben auseinanderzusetzen. Unterstützen können dabei z.B. die vielen Angebote von ortsnahen Sportgruppen oder auch die kreativen Angebote, die über die verschiedenen Krebsgesellschaften und deren Landesverbände ermöglicht werden.

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